Trauergedichte für den Vater

Oft aus Altergründen oder wegen Krankheit, aber auch plötzlich von heute auf morgen, kann das schlimmste passieren. Wenn die Eltern sterben ist das für die Kinder immer ein großer Verlust. Ein Leben lang waren sie stets an des Kindern Seite und haben sie unterstützt, wo sie nur konnten. Plötzlich hinterlassen sie eine große Lücke, die nie wieder zu füllen ist. Um den Tod vom Vater besser verkraften zu können, haben wir hier einige Trauergedichte für den Vater rausgesucht und für Sie online gestellt.

Du hast mir genommen, was mir am liebsten war.
Du hast mein Herz zerstückelt in tausend Teile.
Du hast mein Leben zerstört.
Gib´es mir wieder zurück!
Ich meine das Leben, welches ich hatte,
bevor mein allerliebster Papa starb.
Ich hasse dich, Tod!
Für das Leben, welches ich jetzt habe.


Schlaflose Nacht, schmerzvolle Stille,
bei Mondenschein - allein.
Unruhe in mir, Sehnsucht verspür. Trauer und Wut, Verzweiflung und Mut
alles wird gut?
Innerlich zerrissen, Tränen fließen
es tut weh, oh bitte, Schmerz vergeh!


Bevor er in die blaue Flut gesunken,
Träumt noch der Schwan und singet todestrunken;
Die sommermüde Erde im Verblühen
Lässt all ihr Feuer in den Trauben glühen;
Die Sonne, Funken sprühend, im Versinken,
Gibt noch einmal der Erde Glut zu trinken,
Bis, Stern auf Stern, die Trunkne zu umfangen,
Die wunderbare Nacht ist aufgegangen.
Joseph von Eichendorff


Dein Leben war ein großes Sorgen,
war Arbeit, Liebe und Verstehen,
war wie ein heller Sommermorgen -
und dann ein stilles Von uns Gehen.