Trauergedichte für die Mutter

Irgendwann ist der Zeitpunkt im Leben gekommen, an dem man sich von seinen Eltern trennen muss. Die Zeit und das Alter lassen eben nicht nach und Kinder müssen sich oft schon früh mit dem Gedanken anfreunden, ihre Eltern irgendwann begraben zu müssen. Oft auch bringen schlimme Schicksalsschläge diesen unvermeidlichen Zeitpunkt näher als man denkt. Stirbt die Mutter eines nahestehenden Menschen oder vielleicht sogar die eigene ist dies in beiden Fällen nur schwer für die Betroffenen zu verkraften. Kostenlose Trauergedichte für die Mutter sind daher vielleicht ein kleiner Trost.

Immer wieder denk ich,
das ich am ende bin.
Das ich nicht mehr tiefer falle.
Immer wieder merk ich das es tiefer geht,
und ich tiefer falle.
Immer wieder denk ich,
das meine Schmerzgrenze erreicht ist.
Das ich nichts mehr fühle.
Immer wieder merk ich das es mehr gibt,
und ich mehr spüre.
Immer wieder denk ich,
das ich aufgebe.
Das ich nicht mehr kann.
Immer wieder merk ich das ich noch kämpfe,
und noch lebe.


Lass Dir danken alle Tage,
die Du mich durchs Leben trägst.
Lass mich küssen Deine Hände,
die Du sorgend für mich regst.
Lass mich lange noch erschauen
Deinen liebevollen Blick!
Tief im Herzen will ich tragen,
Mutter, Dich, mein ganzes Glück!


Wer im Gedächnis seiner Lieben lebt,
ist nicht tot. Er ist nur fern.
Tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant


Erinnert Euch - an ihr liebes Gesicht,
erinnert Euch - an ihr herzliches Lachen,
erinnert Euch - an ihre schönen Augen,
erinnert Euch - an all die Dinge, die Euch zum Lachen brachten,
erinnert Euch - an Tage voller Freud,e
erinnert Euch - an ihre Hände,
erinnert Euch - an ihre Stimme.
Solange Ihr an sie denkt lebt sie auchin Euch weiter.

Mitten in der Traurigkeit kann die Dankbarkeit aufblühen -
wie eine Blume.